Abschied von der Südinsel

Dienstag, 17.03.2015

Erstmal tut es mir leid, dass ihr nicht so viel von mir gehört habt von der Südinsel, da ich kaum Wlan hatte und wenn dann nur sehr kurz, sodass ich keine Zeit zum schreiben hatte. 

Nun bin ich am Ende meiner Südinselreise und am Freitag fahren wir wieder zurück auf die Nordinsel. Die Westküste der Südinsel war nicht mehr so spannend, da das Wetter nicht richtig mitgespielt hat. Immer als wir uns etwas angeschaut haben, wie zum Beispiel den Fox Glacier und die Pancake Rocks, kam zum Glück die Sonne raus. Am schlimmsten war das Wetter in der Nacht in Hokitika. Die ganze Nacht hat es durchgeschüttet und in der Früh sind wir in Überflutungen aufgewacht. Sowas habe ich hier noch nicht erlebt! Leider konnte ich in der Nacht auch kein Auge zumachen und war mal wieder richtig müde. Mir tun auch immer noch alle Knochen weh vom im Auto schlafen. Deshalb waren wir froh als wir dann die letzte Woche in einer Gastfamilie nahe Collingwood verbracht haben. Die Familie war richtig nett! Das 30jährige Ehepaar hat 3 Kinder im Alter von 8 Monaten (so eine Süße!), 4 und 6. Da die Mutter Personaltrainerin ist, durften wir sie zweimal zu ihren Kursen begleiten. Endlich mal wieder Sport gemacht!!! Ich hab mich danach so gut gefühlt. Da der Opa Kajaks bei sich zuhause am Strand hatte, haben wir ein Nachmittag mit Kajakfahren im warmen Tasman Meer verbracht. Außerdem haben sind wir zum Cape Farewell und Farewell Spit gefahren. Nachdem wir uns von der Familie verabschiedet haben, haben wir eine vierstündige Wanderung im Abel Tasman Nationalpark gemacht. Die Buchten sind traumhaft schön und ich musste einfach wieder ins Wasser :)

Leider ist die Zeit auf der Südinsel schon vorbei, aber ich kann sagen, dass ich wirklich alles gesehen hab. Jetzt freue ich mich auf die Nordinsel, auf der wir noch viel vorhaben.  

Endlich gehts los!!!

Mittwoch, 25.02.2015

Seit 2 Wochen bin ich jetzt schon mit Chrissi und unserem Auto unterwegs. In der Zeit haben wir schon viel gesehen. Unsere Reise hat am Mt. Cook begonnen. Wir hatten richtig Glueck mit dem Wetter und hatten eine tolle Sicht auf die Gletscher und Mt. Cook. Man kann es kaum glauben, dass man mit kurzen Sachen durch ein Tal, umringt von Schneebergen laufen kann ohne zu frieren. Im Gletschersee schwammen sogar Eisberge! Dann gings weiter nach Dunedin, also die Ostkueste runter. In Dunedin haben wir 4 Naechte verbracht und haben uns die steilste Strasse der Welt (Baldwin Street), den Bahnhof, die Otago Peninsula und viele schoene Straende angeschaut. Ich habe auch noch nie so viele Seeloewen und Robben gesehen. Und obwohl wir die ganze Otago Peninsula nach Pinguinen abgesucht haben, haben wir keine gefunden. Anscheinend bekommt man sie echt erst am Abend zu Gesicht. Auch in den Catlins sollte es Pinguine geben, aber auch dort haben wir keine gefunden. Dafuer tummelten sich Delfine im Meer und die Landschaft war auch ziemlich schoen. Das Wetter kann jetzt endlich mal wieder besser werden, da es zur Zeit oefters mal regnet. Nun geht es die Westkueste rauf...mal schaun was uns da erwartet :)

Apple Thinning & Gastfamilie

Dienstag, 03.02.2015

Sooo...in der letzten Zeit ist wieder viel passiert :) 

Auf dem Vineyard wurden wir leider nach 2 Wochen gefeuert, da sie aussortiert haben und nur die schnellsten behalten haben. Wir also nicht :( Ich habe jedoch gleich meine Kontakte spielen lassen und konnte uns noch gleich am selben Abend einen neuen Job besorgen. Was für ein Glück, denn wir hätten nicht gedacht, dass wir für eine Woche noch einen Job bekommen würden! Ein Kumpel, der zur Zeit in Motueka Apple Thinning macht, hat einen guten Draht zu seiner Supervisorin und wir konnten gleich am Montag anfangen :) Es war zwar ziemlich langweilig die überflüssigen Äpfel 9 Stunden am Tag vom Baum zu pflücken, aber wenigstens hatten wir einen Job. Nun habe ich schon auf 3 Orchards gearbeitet und das reicht mir jetzt erstmal. Die Sonne tut mir eh nicht so gut! Es ging also dann nach Christchurch, da uns zwei starke Männer unser Auto umgebaut haben :D Leider hat nicht alles so funktioniert wie sie wollten, aber immerhin haben wir jetzt ein Holzgestell anstatt den Sitzen, auf dem wir schlafen können. Es ist leider ein bisschen instabil und wackelt, aber das kriegen wir auch noch irgendwie hin :) Dann haben Chrissi und ich uns erstmal getrennt, da ich in eine Gastfamilie nahe Ashburton gegangen bin. Ich wohne hier echt am Arsch der Welt, aber die Familie ist supernett und auch wenn die Kinder ziemlich anstrengend sind, bin ich froh, dass ich jeden Tag beschäftigt wurde. Neben der Kinderbetreuung musste ich noch etwas im Haushalt und im Garten helfen, um umsonst hier bleiben zu können. Das ist das Prinzip von Helpx, was ich sehr gut finde, um Geld zu sparen. Endlich gabs auch mal wieder Fleisch zu essen und ich hatte ein großes Doppelbett für mich ganz allein. Das habe ich natürlich nochmal genossen, bevor es dann ans campen geht!

Morgen gehts dann schon weiter, da ich meine alte Freundin Laura :D, die ich am Anfang meiner Reise kennengelernt habe, in Cromwell besuchen möchte. Dort werde ich dann erstmal für eine Woche bleiben, bis ich dann wieder Chrissi treffe und wir uns mit unserer Daisy endlich in das Abenteuer Südinsel stürzen werden!!! Ich freu mich schon soooo :)

Der Anfang unserer geliebten Daisy

Montag, 12.01.2015

Ich hoffe erstmal, dass ihr alle gut ins neue Jahr gerutscht seid!

Ich auf alle Fälle! Bin jetzt endlich auf der Südinsel und habe meine neue Reisepartnerin Chrissi in Picton abgeholt. Ganz spontan haben wir entschieden uns ein Auto zu kaufen, obwohl wir beide nicht mehr damit gerechnet hatten, jemanden zu finden, mit dem man noch 3 Monate aushalten kann :D Da sich Christchurch gut zum Autokauf eignet, haben wir gleich den nächsten Bus gebucht und sind vorbei an hunderten Robben in der Nähe von Kaikoura, nach Christchurch gefahren. Uns blieb eigentlich nur ein Tag, um ein Auto zu finden, da wir Neujahr in Queenstown 500 km entfernt feiern wollten. Wir hatten also schon im Gefühl, dass wir DAS perfekte Auto finden werden :D Den ganzen Tag hatten wir Autobesichtigungen und letztendlich haben wir uns für das Erste entschieden, in das wir uns sofort verliebt haben! Da uns ein paar Sachen merkwürdig vorkamen, haben wir lieber einen mechanischen Check machen lassen, was uns echt den Arsch geretten hat! Das Auto war eigentlich Schrott und es musste viel repariert werden. Netterweise kam uns der Verkäufer entgegen und übernahm die hohen Reparaturkosten. Unser lieber Derek machen auch extra Überstunden, sodass unser Auto rechtzeitig um 13 Uhr am 31.12. fertig wurde und wir uns auf den Weg nach Queenstown machen konnten. Die Autofahrt kam einem zum Glück nicht so lang vor, da man immer was zu sehen hatte. Die Landschaft ist einfach unbeschreiblich schön!!! Pünktlich um 8 Uhr abends kamen wir in der schon überfüllten kleinen Stadt an und konnten uns netterweise in die Einfahrt eines Kiwis stellen. Und dann wurde gefeiert!!

Da wir eine Zusage für den Vineyardjob in Blenheim ganz im Norden der Südinsel bekommen haben, mussten wir sofort wieder nach oben fahren. Den langen Weg hätten wir ohne einen Zwischenstopp auf einem toll am Fluss gelegenen Camingplatz nicht gemeistert. An das Campen, vor allem das Reisen ohne meine tägliche Dusche, muss ich mich echt noch gewöhnen :D Unser Auto muss auch noch umgebaut werden, damit wir gemütlicher schlafen können, aber für die paar Nächte war es okay. Jetzt sind wir sowieso erstmal 3 Wochen in einem luxus Doppelzimmer eines Hostels und schufften jeden Tag 8 Stunden in der prallen Sonne auf dem Vineyard und klemmen die Äste mit Drähten weg. Und ja nicht "tackin" vergessen :D, was soviel bedeutet wie "take in"...unser asiatische Supervisor hat so schlechtes Englisch gesprochen, dass wir sehr lange gebraucht haben, um das zu verstehen. So eine anstrengende Arbeit habe ich echt noch nie gemacht! Jedoch freue ich mich, wenn ich endlich mein Gehalt überwiesen bekomme und bis zum Schluss nicht mehr arbeiten muss :) 

Ich werde also die nächsten 2 Woche  noch mit Arbeit verbringen und versuchen nicht allzu viele Sonnenbrände zu bekommen! 

Merry Christmas!

Donnerstag, 25.12.2014
Soo da ihr jetzt lange nichts mehr von mir gehört habt erzähl ich mal was ich so die letzten 2 Wochen gemacht habe. Nach Rotorua gings nach Taupo, weil wir eigentlich das Tongariro Crossing machen wollten. Das Wetter war dann leider so schlecht, dass erstens kaum Busse zum Startpunkt gefahren sind und zweitens hatten wir keine Lust, da man bei dem Nebel sowieso kaum was gesehen hätten. Im Hostel haben wir Felix kennengelernt, der uns mit seinem Campervan mit nach Napier genommen hat. Wir kamen dann auf die Idee einfach Free Camping zu machen, was nicht sofort geklappt hat, da uns die Security vom ersten Campingplatz verscheucht hat und wir uns einen anderen suchen mussten. Nach einer sehr kalten Nacht im Auto haben wir wieder in Archie Bunker in Napier eingecheckt. Zwei Tage danach hatten wir auch schon unsere Induction für das Blueberry Picking und konnten am nächsten Tag gleich anfangen zu arbeiten. Da wir in dem Hostel nicht länger bleiben konnten, haben wir ins Art House gewechselt und seitdem wohnen wir jetzt hier :) Ich war froh, dass wir jetzt mal einen geregelten Alltag hatten und wir uns mit den Leuten im Hostel super verstehen. Unserer Tagesablauf sah also folgendermaßen aus: - 4:30 der Wecker klingelt - 5:30 der Kiwi Keith Bus (Bus vom anderen Hostel) fährt uns zur Arbeit nach Hastings - 5:45 bei der Autofahrt sehen wir den wunderschönen Sonnenaufgang :) - 6:00 Einlass auf das Blueberry Feld, was ziemlich lange dauert, da alle 200-600 Arbeiter einzelnd eingescannt werden müssen - 8:00 anfangen Blaubeere zu essen und leider kann man nicht mehr damit aufhören :D - 9:00 Musikbox an machen, damit die Arbeit nicht so langweilig ist -10:00 kurze Pause auf dem Trolley, um sein Toast und Müsliriegel zu essen und endlich mal was zu trinken, da man das schnell mal vergisst und natürlich mit Sonnencreme einschmieren denn sonst ergeht es einem wie mir... - 11:30 hab keine Lust mehr!!!! - 14:00 ca. 30 kilo gepflückt je nachdem welche Sorten man gepflückt hat und endlich ab nach Hause - 15:00 kurzer Mittagsschlaf - 16:30 endlich was warmes zu essen kochen...wurden hier viel kreativer und hatten fast jeden Tag was anderes zu essen :) - 18:00 zum Packnsave einkaufen gehen - 19:00 mit den anderen aus dem Hostel draußen sitzen - 20:30 kleiner Snack - 22:00 ab ins Bett Ja so sieht mein Tagesablauf aus und am Wochenende wird gefeiert ;) Merry Christmas! :*

Einfach mal los fahren...

Dienstag, 25.11.2014
Obwohl wir uns nicht sicher waren was wir in der Zwischenzeit bis der Job anfängt alles machen wollen, sind wir einfach mal nach Rotorua gefahren. Ich war zwar schon hier, habe aber von den vielen Angeboten kaum was gemacht. Wir waren uns sicher, dass wir auf alle Fälle eine Maori Show anschauen wollen, da man das in Neuseeland einfach gesehen haben muss. Um 7 Uhr abends wurden wir abgeholt und ins Maori Village gebracht. Während der kurzen Fahrt wurde uns das Abendprogramm und wichtige Regeln für die Eröffnungszeremonie erklärt. Man durfte die Maorikämpfer bei ihrem ich sage mal Tanz nicht auslachen und die ganze Zeit ruhig stehen bleiben. Danach wurden wir ins Dorf geführt und an verschiedenen Stationen wurden uns Spiele, der berühmte Haka und wichtige Dinge über das Maorileben wie deren Tatoos im Gesicht erklärt. Leider wurde alles sehr schnell durchgezogen, da wir nur 2 1/2 Stunden Zeit hatten. Ich habe auch gehört, dass die Tatoos in deren Gesichtern nicht echt waren...Die anschließende Show mit Tänzen und Liedern war aber richtig schön und man hat gemerkt, dass es den Maoris Spaß gemacht hat. Zum Schluss gabs ein Buffet mit leckere Sachen und wir haben alles in uns reingeschauffelt. Ich habe lange nicht mehr so vieles gutes Essen gegessen und musste natürlich von allem probieren :D Dann war der Abend auch schon wieder vorbei und wir richtig voll gefressen. Da wir noch nicht zurück ins Hostel wollten, haben wir einen Abstecker in eine Bar gemacht. Am nächsten Tag wollten wir eigentlich zu den Waitomo Caves fahren, aber nachdem wir uns ein Video über das Tubing angeschaut haben, waren wir uns einig, dass das nichts für uns ist. Wir beide haben zu viel Angst vor der Enge und der Dunkelheit. Deshalb haben wir uns für das Rafting entschieden. Das hat sich auf alle Fälle gelohnt, da es so Spaß gemacht hat. Anfangs waren wir etwas skeptisch, da wir den höchsten Raftingwasserfall mit 7 Metern runter fahren müssen, aber als es dann soweit war, war es einfach nur ein Hammer Gefühl. Das ganze Raft war unter Wasser und ich wusste nicht mehr wo oben oder unten war. Eine ist sogar raus gefallen, aber da unser coole Guide davor alles super erklärt hat, ist natürlich nichts passiert. Das würde ich auf alle Fälle wieder machen! Am Abend kamen noch ein paar Raftguides zu uns ins Hostel und wir haben zusammen ein Bierchen getrunken :) PS: Musste den Blogeintrag zweimal schreiben, da der erste und bessere einfach gelöscht wurde :(

Jobsuche in Napier und Hastings

Dienstag, 18.11.2014
Nach einer sehr langen Busreise sind Sofie und ich endlich in Napier angekommen. Gleich hat man gemerkt, dass das Wetter viel besser ist als in Auckland. Ich hatte sowieso das Gefühl, dass in Auckland eigentlich fast nie schönes Wetter ist. Jedes Mal als ich dort war, habe ich mich erkältet, da es so kalt und windig war. Sofie hat es jetzt leider auch erwischt...Deshalb sind wir echt froh schönes Wetter zu haben, obwohl es hier zu Zeit auf ziemlich windig ist. Unser Hostel ist zwar etwas außerhalb von Napier, aber fast jeder hat hier ein Auto, der uns mitnehmen könnte. Gleich am ersten Tag hat uns die nette Hostelbesitzerin ein paar Adressen von Picking Unternehmen gegeben und ein paar Jungs aus dem Hostel haben uns mit nach Hastings genommen. Leider braucht das Unternehmen erst wieder Picker für Februar, doch einfach mal bewerben schadet nie. Da es mit dem Job nicht geklappt hat, sind wir in Napier noch von Café zu Café gelaufen, hatten aber leider auch kein Glück. Aber dafür habe ich Bianca wieder getroffen, die hier schon einen Job gefunden hat. Nach dem Tag waren Sofie und ich ziemlich deprimiert und haben uns gefragt, ob das echt eine gute Idee war nach Napier zu kommen...Doch eigentlich konnte es nur bergauf gehen :) Am Abend haben wir noch ein paar Mädchen kennengelernt, die uns am nächsten Tag wieder mit nach Hastings zu einem Blueberry Picking Job nehmen konnten. Ich hab schon gehört, dass sich hier viele für den Job beworben haben, wusste aber nicht, dass man da so leicht einen Job bekommt :) Das Unternehmen sucht insgesamt 600 Leute und nach meiner Registrierung haben sie uns gleich für den 2. Dezember eingeladen. Ich bin so glücklich und erleichtert, dass ich endlich einen Job gefunden habe. Jetzt brauch ich kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, dass ich bisher schon zwei Monate gereist bin :D Jetzt weiß ich wenigstens, dass ich in 2 Wochen ganz sicher Geld verdienen werde und deshalb haben wir beschlossen anstatt die zwei Wochen zu gammeln, noch ein bisschen zu reisen.

WG Leben

Dienstag, 18.11.2014
Die ganze letzte Woche durften wir umsonst in einer WG auf der Couch schlafen, da wir jemanden auf den Cook Islands kennengelernt haben, der uns zu sich eingeladen hat. Nach dem teuren Urlaub tat es auch mal gut etwas Geld zu sparen. Die WG besteht aus vier sehr netten Leuten, zwei Frauen und zwei Männern, die uns herzlich aufgenommen haben. Da sie aber meistens alle arbeiten waren, hatten wir das Haus für uns allein. Endlich hatten wir komplett unsere Ruhe und konnten auch alles im Haus nutzen. Das Haus ist wunderschön mit hohen Altbauräumen und vom Garten aus kann man den Skytower sehen. Die Woche war also sehr entspannt und wir konnten uns nach Jobs umschaun. Da ich aber wirklich nicht länger in Auckland bleiben wollte und wir dann sowieso nicht mehr bleiben konnten, da der Bruder zu Besuch kommen sollte, haben wir spontan entschlossen nach Napier weiter zu fahren.

Paradies Cook Islands

Montag, 10.11.2014

Ich habe bemerkt, dass ich noch gar nichts über meine Erlebnisse im Campervan erzählt habe. In Rotorua haben mich Dani und Franzi mit ihrem Auto abgeholt und Richtung Auckland mitgenommen. Drei Nächte habe ich auf engstem Raum ohne richtigen Schlafsack geschlafen und habe nur gefroren. Außerdem gabs natürlich keine Dusche und meine Haare sahen nach vier Tagen echt nicht mehr schön aus. Und ja Mum und Dad ich habs überlebt ;) Die Zeit mit den Mädels war echt lustig und es war schön jemanden aus der Heimat zu treffen. Trotzdem habe ich mich auf mein Hostel in Auckland gefreut und eine gescheite Dusche hat mir echt gut getan. Leider musste ich dann noch eine Woche in Auckland verbringen bis ich am 3. November mit Sophie auf die Cook Islands geflogen bin. Zum Glück habe ich Chrissi kennengelernt, die meinen Aufenthalt dann doch echt lustig gestaltet hat. Wir waren zusammen auf der schönen Waiheke Island und haben Halloween in einem Club gefeiert. Ein unvergesslicher Abend... ;) War dann doch noch eine coole Zeit in Auckland!

Am Montag habe ich dann endlich meine Reisepartnerin für Cook Islands getroffen. Es klingt echt verrückt, wenn man sich noch nie davor gesehen hat und einfach mal gemeinsam in den Urlaub fliegt. Zum Glück haben wir uns auf Anhieb super verstanden und es konnte nur ein richtig schöner Urlaub werden. Endlich raus aus dem wolkenbedeckten, regnerischen, kalten Auckland und auf in die Sonne. Schön wärs gewesen!!! Bei unserer Ankunft hat es gleich einmal geregnet...trotzdem war es eindeutig wärmer und Zeit für Bikini und kurze Klamotten. Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser und wir hatten einen wunderschöne relaxte Zeit. Für einen auf Sparflamme lebenden Backpacker war das Hotel mit Pool und Frühstück inklusive purer Luxus und viele Sachen wie Marmelade- oder Erdnussbutterpäckchen haben sich für Neuseeland in unseren Taschen verirrt. Man spart dann doch wo es geht ;) Die freie Zeit haben wir aber mal nicht aufs Geld geschaut und haben uns Fish und Chips, Pizza, Cocktails, Eis...gegönnt :) Wir warn schließlich im Urlaub. Das Hotel lag direkt am Strand und wir hatten jeden Tag die Möglichkeit umsonst schnorcheln zu gehe. Das Meer war voll von bunten Fischen und man brauchte keine Angst vor Haien haben, da die ganze Insel von dammähnlichen Steinen umgeben ist. So ein richtig starker Sonnenbrand, wie viele Hotelgäste davon getragen haben, ist uns zum Glück erspart geblieben, da wir uns immer brav eingecremt haben. Die starke Sonne waren wir schon von Neuseeland gewönt. Dafür wurde ich für meine Verhältnisse schön braun :) Es war ein unbeschreibliches Gefühl an den schönsten Stränden, die ich je gesehen habe (Muri Beach), zu liegen und in das türkisfarbende Wasser zu schauen. Wie im Paradies!!! Der Trip hat sich zu 100% gelohnt.

Alles stinkt nach Schwefel...

Montag, 27.10.2014

Rotorua ist eine Stadt in einem Vulkankrater und ich habe davor schon gehört, dass es nach Schwefel riechen kann. Bei dem Gestank könnte ich aber nie dort wohnen. Der Dampf der heißen Schwefelquellen kommt in der Stadt auch aus jeden Löchern. In einem Maoriviertel hatten sie diese sogar in ihren Gärten. Zum Glück gab es in der Innenstadt nur teilweise solche dampfenden Schlammlöcher, die für die Touristen extra abgezäunt sind.

Eine Nacht haben Bianca und ich noch zusammen im Rock Solid Hostel übernachtet. Das Hostel war richtig groß und super ausgestattet. In der Küche war viel Platz und ich hatte viele Gewürze zum Kochen. Deshalb gabs dann auch endlich mal was anderes als Nudeln oder Couscous zu essen. Ich habe mir so leckere Bratkartoffeln mit Gemüse und Spiegelei gemacht! Nur leider waren die Betten ziemlich unbequem und ich konnte die Nacht kaum schlafen. Am Tag haben wir uns nur die Stadt mit ihren Schwefellöchern angeschaut, waren einkaufen und sind am See spazieren gegangen. Um 3 Uhr haben mich Dani und Franzi, die grad in der Nähe waren abgeholt. Wir haben ausgemacht, dass sie mich in ihrem Campervan mit nach Auckland nehmen. Das heißt also campen! Ja richig gehört ich habe im engen und unbequemen Auto geschlafen und konnte nicht jeden Tag duschen (nur einmal im Burger King :D). Wir haben sogar Beweisfotos für Leute, die mir das nicht glauben :D

Nachdem wir in Rotorua für die Nacht noch ein Schlafplatz gefunden und superleckere Burger mit Kartoffelecken gegessen haben, haben wir uns am Abend mit Bianca in ihrem Hostel verabredet. Der Typ an der Rezeption hatte nichts dagegen, dass wir uns zusammen in die Küche setzten. Bei einem Weinchen haben wir einem Iren beim Gitarre spielen zugehört. 

Die erste Nacht im Auto war ziemlich kalt, da ich keinen richtigen Schlafsack habe, aber weil ich in der Mitte lag konnte ich dann doch ganz gut schlafen. Frühstück gabs am Warehouseparkplatz und tagsüber haben wir mal wieder die stinkenden Löcher in einem Park angeschaut. Da wir dort einen Grillplatz gefunden haben, haben wir beschlossen am Abend ein BBQ im Park zumachen. Es gab das restliche Burgerfleisch mit Salat. Am Abend haben wir Bianca mit noch einem Mädchen in ihrem Hostel abgeholt und sind in eine echt mal gefüllte Bar in der Stadt gegangen. Mit einer heißen Schoki haben wir der Livemusik gelauscht. Die Frau hatte eine mega schöne Stimme und wir hätten sicher noch ewig dort sitzen können :) Doch dann hieß es Abschied von Bianca. Ich werde sie richtig vermissen!!! Die letzten zwei Wochen waren so cool und lustig gell ;) 

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